In einem Schaufenster eines kleinen Buchladens in Frankfurt gefunden, der leider Inzolvenz anmelden musste. Hat wohl leider nicht geklappt mit dem Leben durch Lesen....
Sonntag, 5. Juli 2015
Eleanor & Park
Eleanor & Park
von Rainbow Rowell
Hanser, 368 Seiten
August 1986:
Eleanor ist pummelig, hat leuchtend rote Haare, trägt weite Männerklamotten und auffällige Bänder und Spangen im Haar. Als sie am ersten Schultag an der neuen Schule in den Bus steigt, wird sie von jedem komisch angesehen und niemand will sie neben sich sitzen lassen.
Nur Park macht ihr höchst widerwillig Platz. Park ist Halb-Koreaner, kommt aus der Mittelschicht und in der Schule auch nicht besonders beliebt, allerdings wird er in Ruhe gelassen, da sein Vater Soldat im Iran war, was der Familie Respekt gewonnen hat. Eleanor und Park verbringen nun gezwungermaßen ihre Zeit vor und nach der Schule miteinander und Eleanor fängt irgendwann an, in Parks Comics mitzulesen und bald teilen sie nicht nur die Comics, sondern auch Musik, Gedanken und Meinungen miteinander.
Ganz langsam entwickelt sich eine zarte Liebe, zunächst nur im Verborgenen.
Denn Eleanors familiäre Situation ist ziemlich schwierig: Sie muss sich mit vier Geschwistern ein Zimmer teilen und nachts mit anhören, wie ihre Mutter weint und sich von Eleanors trinkenden Stiefvater schlagen und anschreien lässt. Eleanor versucht ihre Gefühle für Park vor ihrem Stiefvater zu verstecken, damit er ihr nicht auch noch die nehmen kann. Er ist ihr Geheimnis, das sie dem traurigen Alltag entfliehen lässt.
Auch in der Schule wird Eleanor von einem fiesen Mädchen gemobbt, was sie aber auch vor ihrer Mutter und auch Park verheimlicht, damit sie sich nicht noch mehr Sorgen machen. Die Geschichte wird in kurzen Sätzen, die sehr bedacht gewählt wirken, und abwechselnd aus Parks und aus Eleanors Sicht erzählt.
Die Liebesgeschichte baut sich ganz langsam aber sehr intensiv auf. Die beiden hüpfen nicht direkt ins Bett, sondern sind schon froh, wenn sie bloß die Hand des anderen halten können.
Es sind zwei wunderbare, sehr besondere Charaktere! Eleanor fällt mit ihrem Aussehen sehr auf, wird dadurch zur Zielscheibe von Mobbing, lässt sich dadurch allerdings nicht verändern, klein machen. Sie versucht, alles alleine durchzustehen und ist ein wirklich starkes Mädchen. Sie versucht die negativen Dinge nicht an sich heran zu lassen und ein so normales Leben wie möglich zu führen, ohne irgendjemandem zur Last zu fallen. Sie ist eine stille Einzelkämpferin
Und Park sieht so viel mehr in ihr als nur die merkwürdige Erscheinung und das ist wirklich sehr berührend. Ein Gedanke von ihm lautet:
„Sie sah aus wie ein Kunstwerk und Kunst musste nicht schön sein.“.
Man wünscht sich dass es auf der Welt für jede Eleanor einen Park gibt!
Das Buch beinhaltet zudem eine gewisse Gesellschaftskritik, behandelt wird Mobbing in Schulen, bei dem die Betroffenen schweigen und die Lehrer nichts unternehmen und auch häusliche Gewalt, die von den Nachbarn unbemerkt bleibt.
Es ist ein ruhiges, nachdenkliches Buch, eine Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern, die nur einander vertrauen können Ich empfehle es für Mädchen ab 14 Jahren, für Leser von John Green, Stephen Chbosky oder Julie Leuze. Für Jungs ist es eher weniger geeignet.
5 von 5 Herzchen
von Rainbow Rowell
Hanser, 368 Seiten
August 1986:
Eleanor ist pummelig, hat leuchtend rote Haare, trägt weite Männerklamotten und auffällige Bänder und Spangen im Haar. Als sie am ersten Schultag an der neuen Schule in den Bus steigt, wird sie von jedem komisch angesehen und niemand will sie neben sich sitzen lassen.
Nur Park macht ihr höchst widerwillig Platz. Park ist Halb-Koreaner, kommt aus der Mittelschicht und in der Schule auch nicht besonders beliebt, allerdings wird er in Ruhe gelassen, da sein Vater Soldat im Iran war, was der Familie Respekt gewonnen hat. Eleanor und Park verbringen nun gezwungermaßen ihre Zeit vor und nach der Schule miteinander und Eleanor fängt irgendwann an, in Parks Comics mitzulesen und bald teilen sie nicht nur die Comics, sondern auch Musik, Gedanken und Meinungen miteinander.
Ganz langsam entwickelt sich eine zarte Liebe, zunächst nur im Verborgenen.
Denn Eleanors familiäre Situation ist ziemlich schwierig: Sie muss sich mit vier Geschwistern ein Zimmer teilen und nachts mit anhören, wie ihre Mutter weint und sich von Eleanors trinkenden Stiefvater schlagen und anschreien lässt. Eleanor versucht ihre Gefühle für Park vor ihrem Stiefvater zu verstecken, damit er ihr nicht auch noch die nehmen kann. Er ist ihr Geheimnis, das sie dem traurigen Alltag entfliehen lässt.
Auch in der Schule wird Eleanor von einem fiesen Mädchen gemobbt, was sie aber auch vor ihrer Mutter und auch Park verheimlicht, damit sie sich nicht noch mehr Sorgen machen. Die Geschichte wird in kurzen Sätzen, die sehr bedacht gewählt wirken, und abwechselnd aus Parks und aus Eleanors Sicht erzählt.
Die Liebesgeschichte baut sich ganz langsam aber sehr intensiv auf. Die beiden hüpfen nicht direkt ins Bett, sondern sind schon froh, wenn sie bloß die Hand des anderen halten können.
Es sind zwei wunderbare, sehr besondere Charaktere! Eleanor fällt mit ihrem Aussehen sehr auf, wird dadurch zur Zielscheibe von Mobbing, lässt sich dadurch allerdings nicht verändern, klein machen. Sie versucht, alles alleine durchzustehen und ist ein wirklich starkes Mädchen. Sie versucht die negativen Dinge nicht an sich heran zu lassen und ein so normales Leben wie möglich zu führen, ohne irgendjemandem zur Last zu fallen. Sie ist eine stille Einzelkämpferin
Und Park sieht so viel mehr in ihr als nur die merkwürdige Erscheinung und das ist wirklich sehr berührend. Ein Gedanke von ihm lautet:
„Sie sah aus wie ein Kunstwerk und Kunst musste nicht schön sein.“.
Man wünscht sich dass es auf der Welt für jede Eleanor einen Park gibt!
Das Buch beinhaltet zudem eine gewisse Gesellschaftskritik, behandelt wird Mobbing in Schulen, bei dem die Betroffenen schweigen und die Lehrer nichts unternehmen und auch häusliche Gewalt, die von den Nachbarn unbemerkt bleibt.
Es ist ein ruhiges, nachdenkliches Buch, eine Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern, die nur einander vertrauen können Ich empfehle es für Mädchen ab 14 Jahren, für Leser von John Green, Stephen Chbosky oder Julie Leuze. Für Jungs ist es eher weniger geeignet.
5 von 5 Herzchen
Der Märchenerzähler - Rezension
Der Märchenerzähler
von Antonia Michaelis
Oetinger Verlag, 446 Seiten
Inhaltsangabe vom Verlag: Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseren Wissens verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?
"Der Märchenerzähler" von Antonia Michaelis ist ein Buch, welches in kein festes Genre zu passen scheint. Es ist eine Liebesgeschichte, ein Thriller und ein Märchen in einem.
Es gibt zwei parallele Handlungsstänge. Der eine wird von der 17-jährigen Anna erzählt und spielt in Greifswald im Februar. Sie erzählt die Liebesgeschichte zu Abel, die unter keinem guten Stern zu stehen scheint. Anna kommt nur ganz langsam an Abel heran und lüftet immer mehr Geheimnisse um seine Familie und seine Vergangenheit.
Der zweite Erzählstrang ist das Märchen, welches Abel Anna und seiner kleinen Schwester Micha erzählt. Die drei flüchten sich in die "heile Welt" des Märchens und doch entstehen immer mehr Parallelen zwischen dem Märchen und der realen Welt und man kann sich nicht sicher sein, was real ist und was nur erfunden.
Bis zum Schluss fragt sich der Leser, was wirklich vorgefallen ist und kann einfach nicht aufhören zu lesen.
Michaelis benutzt eine unglaublich schöne, bildhafte Sprache um die kalte, düstere Atmosphäre aufzubauen. Man scheint in die Geschichte hineingezogen zu werden und den Schnee schmecken und fühlen zu können.
Es werden eine Menge Themen angesprochen, neben Freundschaft und Liebe auch die Frage nach Moral und Verantwortung, sowie Vertrauen, Vorurteilen und Vergebung.
Es kommen zudem einige Tabuthemen in dem Buch vor. Neben Mordfällen und versuchten Mord, Vergewaltigung und Koma, geht es auch um Prostitution und Drogen. Ich habe selten ein so vielfältiges Buch gelesen.
Die Geschichte um Anna, Abel und Micha ist seltsam berührend und lässt einen so schnell nicht wieder los.
Eine grausam schöne Geschichte zum Drin-Versinken.
5 von 5 Herzchen
von Antonia Michaelis Oetinger Verlag, 446 Seiten
Inhaltsangabe vom Verlag: Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseren Wissens verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?
"Der Märchenerzähler" von Antonia Michaelis ist ein Buch, welches in kein festes Genre zu passen scheint. Es ist eine Liebesgeschichte, ein Thriller und ein Märchen in einem.
Es gibt zwei parallele Handlungsstänge. Der eine wird von der 17-jährigen Anna erzählt und spielt in Greifswald im Februar. Sie erzählt die Liebesgeschichte zu Abel, die unter keinem guten Stern zu stehen scheint. Anna kommt nur ganz langsam an Abel heran und lüftet immer mehr Geheimnisse um seine Familie und seine Vergangenheit.
Der zweite Erzählstrang ist das Märchen, welches Abel Anna und seiner kleinen Schwester Micha erzählt. Die drei flüchten sich in die "heile Welt" des Märchens und doch entstehen immer mehr Parallelen zwischen dem Märchen und der realen Welt und man kann sich nicht sicher sein, was real ist und was nur erfunden.
Bis zum Schluss fragt sich der Leser, was wirklich vorgefallen ist und kann einfach nicht aufhören zu lesen.
Michaelis benutzt eine unglaublich schöne, bildhafte Sprache um die kalte, düstere Atmosphäre aufzubauen. Man scheint in die Geschichte hineingezogen zu werden und den Schnee schmecken und fühlen zu können.
Es werden eine Menge Themen angesprochen, neben Freundschaft und Liebe auch die Frage nach Moral und Verantwortung, sowie Vertrauen, Vorurteilen und Vergebung.
Es kommen zudem einige Tabuthemen in dem Buch vor. Neben Mordfällen und versuchten Mord, Vergewaltigung und Koma, geht es auch um Prostitution und Drogen. Ich habe selten ein so vielfältiges Buch gelesen.
Die Geschichte um Anna, Abel und Micha ist seltsam berührend und lässt einen so schnell nicht wieder los.
Eine grausam schöne Geschichte zum Drin-Versinken.
5 von 5 Herzchen
Sonntag, 21. Oktober 2012
Schlaflos in Hamburg- Rezension
Schlaflos in Hamburgvon Hortense und Allyssa Ullrich
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 204 Seiten, 12,95 €
Klappentext: «Mom! Entspann dich! Ich bin erwachsen! Keine Anweisungen mehr, wie ich mein Leben gestalten soll, okay? Kriegst du das hin?» «Na klar», log ich. Für Töchter mit Müttern und Mütter mit Töchtern!
Inhalt: Autobiografisch erzählt Allyssa, Tochter der bekannten Kinder-und Jugendbuchautorin Hortense Ullrich, von ihrem Umzug in die erste eigene Wohnung von Bremen nach Hamburg. Dabei treten einige Probleme auf wie Geldmangel, schlechter Orientierungssinn, die Suche nach geeigneten Mitbewohnern und hauptsächlich ihre Mutter, die nicht loslassen kann, auf. Hauptsächlich erzählt Allyssa, ihre Mutter gibt zwischendurch ihr Kommentar dazu ab.
Meine Meinung:
Ich bin so froh, dass ich nicht die regulären 12,95€ bezahlt habe, sondern glatte 10€ weniger für das Mängelexemplar. Denn der reguläre Preis erscheint mir viiiel zu überteuert für das dünne 204 Seiten Taschenbuch mit großer Schrift und kurzen Kapiteln, woduch auch halbe Seiten oft freigelassen worden sind.
Ich hatte mir ein witziges, lockeres Buch für zwischendurch erhofft, das mir Tipps für den Umzug aus dem Elternhaus gibt. Und zumindest für zwischendurch ist das Buch, denn man kann es innerhalb eines nachmittags weglesen. Allerdings fehlen mir die Ratschläge und der gute Humor in dem Buch. Ich fand es eher langweilig als unterhaltend und der einzige Rat den ich aus diesem Buch mitgenommen habe ist: Werde auf keinen Fall so wie deine Mutter! - ein etwas zweifelhafter Rat, wie ich finde!
Mir hatte die Aufmachung und das Cover des Buches angesprochen, das sehr weiblich und süß ist, außerdem spielt das Buch (wie auch aus dem Titel erschließbar) in Hamburg, und ich liebe Bücher in denen es um meine Geburtsstadt geht. Allyssa scheint sich aber nicht gut in Hamburg zurechtgefunden zu haben, ständig verläuft sie sich und glänzt auch sonst mit Unwissenheit über die Stadt. Es wird in dem Buch eher die fantastischen Möglichkeiten zum Essen- und Shoppengehen gelobt- was ja immerhin etwas ist.
Es tut mir leid, aber ich muss sagen dass Mutter und Tochter Ullrich mir nach diesem Buch extrem unsympatisch sind. Sie kamen mir beim Lesen vor wie verwöhnte, eingebildete Frauen, die ständig shoppen waren, nicht mit Geld umgehen können und alles kaufen, was sie eigentlich überhaupt nicht brauchen. Ich habe ja Verständniss, wenn man in einigen Dingen nicht sehr begabt ist, aber in jedem zweiten Satz ging es darum, dass beide Frauen
1. nicht putzen können 2. Sport hassen 3. auch nicht kochen können und 4. keinen Orientierungssinn besitzen. Entschuldigung, aber wie regeln die denn ihr Leben? Ich finde nicht, dass man dann das Elternhaus verlassen und selbständig sein sollte, wenn man so abhängig und eben unselbständig ist... meine Meinung! Außerdem hat Allyssa scheinbar ziemliche Vorurteile, denn bei der Suche nach einem geeigneten Mitbewohner sortiert sie zu erst nach Vornamen aus und schmeißt dann Leute direkt wieder heraus, die zum Beispiel eine Ausbildung zum Tatoowierer machen. Das Zimmer bekommt letztendlich ein ganz "normales", spießiges Mädchen mit passendem Vornamen.
Das kommt mir etwas merkwürdig vor.
Ich möchte nicht die Autorinnen und das Buch heruntermachen, nur hat mir dieses Buch wirklich nicht geholfen und ich konnte mich mit den Personen nicht identifizieren.
Also ist das Buch keine Empfehlung von mir für euch!
Aber es muss jeder selber wissen, ob er es lesen will!
Von mir gibt es gerade noch so 2 Herzchen, ich will mal nicht so sein!
Zumindest der Titel, das Cover und der Spielort hat mir gefallen! :)
Lasst mich eure Meinung dazu hören, falls ihr das Buch auch gelesen habt!
Liebe Grüße
Luna
Samstag, 2. Juni 2012
Die verlorene Kunst Liebschaften zu pflegen- Rezension
Die verlorene Kunst Liebschaften zu
pflegen- Eva Rice
474 Seiten, Knaur. Taschenbuch, 8,95€
Klappentext: Im England der fünfziger
Jahre führt die junge Penelope Wallace, Tochter aus verarmten
aristokratischen Hause, ein behütetes Leben, das von Teepartys,
Schwärmereien für Johnnie Ray und der Suche nach der großen Liebe
bestimmt ist. Doch als sie eines Tages von einem Mädchen mit
meergrünem Mantel zum Tee eingeladen wird, sagt Penelope spontan zu-
ein Entschluss, der ihr Leben mit einem Schlag verändern wird. Denn
ihre neue Freundin stellt ihr einen exzentrischen jungen Herrn vor,
der allen Ernstes Zauberer werden möchte und Penelope um einen ganz
und gar nicht netten Freundschaftsdienst in Liebesdingen bittet...
Männer, dachte ich, machen mehr Ärger, als sie wert sind. Eigentlich sollte man sich doch an Romane halten, wo man den Helden schon aus großer Entfernung kommen sieht.
Meine Meinung:
Man erlebt mit Penelope und Charlotte
das bunte, heitere Leben der Achtzehnjährigen nach dem 2.
Weltkrieg,. Das Ende der Rationierung wird mit Cocktails, Schokolade,
Konzerten und rauschenden Tee-Partys gefeiert, die neue Welle der
Pop- und Rock´n´Roll Musik kommt aus Amerika nach England.
Als ich diesen Roman gelesen habe,
wurde ich hinein gezogen in diese Zeit, ich habe Lust bekommen,
Johnnie Ray und Elvis Presley zu hören, durch die Stadt zu
schlendern und die Schaufenster zu begutachten, ins Cafe zu gehen,
und Partys mit meinen Freundinnen zu feiern.
Kurz: Alles, was Penelope und ihre
neue, wunderbar erfrischende Freundin Charlotte tun.
Das Buch hat einen leichten, flüssigen,
Gute-Laune Schreibstil, weshalb man Lust hat, einfach immer weiter zu
lesen, Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die 470
Seiten hatte ich innerhalb von 3 Tagen durchgelesen. Das Buch
beeinhaltet einen klugen Humor, eine Leichtigkeit und eignet sich
wunderbar als Urlaubslektüre. Ich habe durch das Buch gute Laune
bekommen. Allerdings fand ich das Ende etwas ernüchternd, ich hatte
mir mehr erhofft, irgendwie hat das noch etwas gefehlt, finde ich.
Und auch hätte ich mir noch mehr Romantik gewünscht, wenn ich ein
Buch mit dem Titel lese, erwarte ich doch noch etwas mehr Kitsch....
;) Aber insgesamt war es ein amüsantes, schönes Buch, das ich
Mädels in jedem Alter empfehlen kann!
„Sieht das Haus im Regen nicht einfach romantisch aus?“ fragte ich und seufzte.„Alles sieht im Regen romantisch aus“, bemerkte Charlotte treffend.„Mit Ausnahme von Kricketfeldern und besetzten Taxis“, meinte Harry.
4 von 5 Herzchen
Montag, 2. April 2012
Arkadien erwacht- Rezension
Rezension zu
Arkadien erwacht von Kai Meyer - gebundenes Buch
- 512 Seiten
- Carlsen Verlag
- 19.95 €
Inhalt: Schon bei ihrer Ankunft auf Sizilien fühlt sich Rosa, als wäre sie in einen alten Film geraten - der Chauffeur, der ihre zufällige Reisebekanntschaft Alessandro am Flughafen erwartet; der heruntergekommene Palazzo ihrer Tante; und dann die Gerüchte um zwei Mafiaclans, die seit Generationen erbittert gegeneinander kämpfen: die Alcantaras und die Carnevares, Rosas und Alessandros Familien. Trotzdem trifft sich Rosa weiterhin mit Alessandro. Seine kühle Anmut, seine animalische Eleganz faszinieren und verunsichern sie gleichermaßen. Doch in Alessandro ruht ein unheimliches Erbe, das nicht menschlich ist ...
Meine Meinung: Ich kam nicht sofort in das Buch hinein, war dann nach einigen Seiten aber so gefesselt, dass ich es am Ende garnicht mehr aus der Hand legen konnte. Selten habe ich ein so spannendes Buch gelesen. In den meisten Bücher gibt es eine, vielleicht zwei spannende Stellen, meist am Schluss. In diesem Werk jedoch jagt eine packende Szene die nächste, ich wollte sie eigentlich zählen, um es in die Rezension einbauen zu können, habe es dann aber aufgegeben. Der Schreibstil von Kai Meyer ist sehr interessant und er führt den Leser auf einem hohen Spannungsniveau durch die Geschichte von Rosa. Dabei wird man auf ein zauberhaft, detailliert beschriebenes Sizilien entführt und bekommt sofort Lust auf ein erfrischendes Bad im Mittelmeer oder einem Picknick in einer der zahlreichen alten Ruinen der Insel. Die Liebesgeschichte zwischen Rosa und Alessandro hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, die Beziehung ist keine Märchen-Beziehung, sie ist anfangs unterkühlt, wird dann locker und am Ende einfach nur noch schööön! :) Ich finde es bemerkenswert und überraschend, wie gut sich ein erwachsener Mann in die Gefühle und Gedanken von 17-Jährigen hineinversetzen kann! Das Buch ist durchzogen von wirklich schönen, poetischen Stellen. Generell hat mir die Idee der Geschichte gut gefallen, es ist mal etwas anderes, sowohl der Schauplatz, die Mafia die ihre Rolle spielt als auch dass keine Vampire, Dämonen, Werwölfe drin vorkommen.
Ich kann euch das Buch wirklich ans Herz legen, es beinhaltet einen tollen Mix an hoher Spannung, Verschörungstheorie, Fantasy, Reisefeeling und Teenager-lovestory! :)
Montag, 30. Januar 2012
Firmin- Rezension
Firmin, ein Rattenleben- Sam Savage
List Taschenbuch
203 Seiten, 8,95 €
Inhalt: Boston in den 60er Jahren. Im schäbigen Keller der Buchhandlung am Scollay Square wird Rattenjunge Firmin geboren. Er ist der Kleinste im Wurf und kommt immer zu kurz. Als der Hunger eines Tages zu schlimm wird, knabbert er die in den Regalen lagernden Bücher an. Eines nach dem anderen wird gefressen, bis Firmin entdeckt, dass auf dem Papier etwas steht, was ihn sein Elend vergessen lässt: Ob Lolita oder Ford Madox Ford, ob Moby Dick oder Cervantes, die Welt der Menschen verspricht Abenteuer und Liebe, Krieg und Frieden, kurz: alles, was eine Ratte nicht hat. Voller Neugier sucht Firmin die Freundschaft zu Buchhändler Norman. Als dieser einen Giftanschlag auf ihn verübt, muss Firmin einsehen, dass er in den Augen der Menschen wohl doch nichts weiter ist als ein lästiges Tier. Wie so oft im Leben zeigt sich aber gerade in den dunkelsten Stunden ein Licht am Ende des Tunnels. Sam Savages Roman erzählt von den Hoffnungen und Idealen der Beat-Generation und von der Fähigkeit, immer wieder aufzustehen, möge es noch so hart kommen.
Man verfolgt Firmin in seinem ganzen Leben, von der stressigen Geburt bis zu dem Zeitpunkt
seines Todes. Was man in einem für uns doch eher kurzen Rattenleben alles erleben kann.
Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, und ich denke es wird euch ähnlich gehen, aus der Sicht einer Ratte zu lesen, was aber durchaus seinen Charme hat.
Alle leidenschaftlichen Leser werden sich voll und ganz mit Firmin- ja, einer Ratte!- identifizieren können und sich selbst an einigen Stellen in ihm wiederfinden.So ging es zumindest mir.
Eine lesebegeisterte Ratte, ist schon etwas Außergewöhnliches, kommt einem nach diesem Buch aber plötzlich wie etwas ganz Natürliches vor. Es ist total witzig, die Welt der Menschen und die aus den Büchern aus Firmins Sicht zu sehen. Firmin ist ein Romantiker, Poet und hoffnungsloser Träumer, der in seinen Gedanken gerne in die Rolle von Fred Astaire schlüpft, mit Ginger tanzt oder mit dem Buchhändler einen Plausch über Football und Frauen führt. Mit soviel Liebenswürdigkeit wird einem die Geschichte von Firmin herangeführt, dass man ihn – ja, immer noch eine Ratte- am Ende wirklich ins Herz geschlossen hat und man sich fragt, ob es überhaupt wirklich Unterschiede zwischen Ratten und Menschen gibt.
Bücher in denen es um Bücher geht, haben wir schon immer gut gefallen, und „Firmin“ ist ein wirklich warmherziges, geistreich erzähltes Buch über ein verkanntes Genie mit einer Vorliebe für dicke Bücher und Jazz.
Ich kann es Jung und Alt empfehlen, ein etwas anderes Buch, das man bequem zwischendurch lesen und sich dabei unterhalten lassen kann.
List Taschenbuch203 Seiten, 8,95 €
Inhalt: Boston in den 60er Jahren. Im schäbigen Keller der Buchhandlung am Scollay Square wird Rattenjunge Firmin geboren. Er ist der Kleinste im Wurf und kommt immer zu kurz. Als der Hunger eines Tages zu schlimm wird, knabbert er die in den Regalen lagernden Bücher an. Eines nach dem anderen wird gefressen, bis Firmin entdeckt, dass auf dem Papier etwas steht, was ihn sein Elend vergessen lässt: Ob Lolita oder Ford Madox Ford, ob Moby Dick oder Cervantes, die Welt der Menschen verspricht Abenteuer und Liebe, Krieg und Frieden, kurz: alles, was eine Ratte nicht hat. Voller Neugier sucht Firmin die Freundschaft zu Buchhändler Norman. Als dieser einen Giftanschlag auf ihn verübt, muss Firmin einsehen, dass er in den Augen der Menschen wohl doch nichts weiter ist als ein lästiges Tier. Wie so oft im Leben zeigt sich aber gerade in den dunkelsten Stunden ein Licht am Ende des Tunnels. Sam Savages Roman erzählt von den Hoffnungen und Idealen der Beat-Generation und von der Fähigkeit, immer wieder aufzustehen, möge es noch so hart kommen.
Man verfolgt Firmin in seinem ganzen Leben, von der stressigen Geburt bis zu dem Zeitpunkt
seines Todes. Was man in einem für uns doch eher kurzen Rattenleben alles erleben kann.
Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, und ich denke es wird euch ähnlich gehen, aus der Sicht einer Ratte zu lesen, was aber durchaus seinen Charme hat.
Alle leidenschaftlichen Leser werden sich voll und ganz mit Firmin- ja, einer Ratte!- identifizieren können und sich selbst an einigen Stellen in ihm wiederfinden.So ging es zumindest mir.
Eine lesebegeisterte Ratte, ist schon etwas Außergewöhnliches, kommt einem nach diesem Buch aber plötzlich wie etwas ganz Natürliches vor. Es ist total witzig, die Welt der Menschen und die aus den Büchern aus Firmins Sicht zu sehen. Firmin ist ein Romantiker, Poet und hoffnungsloser Träumer, der in seinen Gedanken gerne in die Rolle von Fred Astaire schlüpft, mit Ginger tanzt oder mit dem Buchhändler einen Plausch über Football und Frauen führt. Mit soviel Liebenswürdigkeit wird einem die Geschichte von Firmin herangeführt, dass man ihn – ja, immer noch eine Ratte- am Ende wirklich ins Herz geschlossen hat und man sich fragt, ob es überhaupt wirklich Unterschiede zwischen Ratten und Menschen gibt.
Bücher in denen es um Bücher geht, haben wir schon immer gut gefallen, und „Firmin“ ist ein wirklich warmherziges, geistreich erzähltes Buch über ein verkanntes Genie mit einer Vorliebe für dicke Bücher und Jazz.
Ich kann es Jung und Alt empfehlen, ein etwas anderes Buch, das man bequem zwischendurch lesen und sich dabei unterhalten lassen kann.
Sonntag, 8. Januar 2012
Eine kleine Wahrheit! :)
Dieses süße Bild habe ich auf www.weheartit.com gefunden, und ich fand es sehr witzig, aber auch sehr wahr... Das passiert mir auch manchmal! :)
Ich hoffe, euch gefällt es auch:
Ich hoffe, euch gefällt es auch:
Donnerstag, 5. Januar 2012
Romeo und Julia- Rezension
Romeo und Julia
William Shakespeare
Hamburger Lesehefte Nr 128 (Ich glaube, die gibt es nur im Norden, und nicht überall im Land?!)
Fast jeder kennt wohl die Geschichte der Julia und ihres Romeos- die Kinder der Familien Carpulet und Montague aus Verona, die schon immer verfeindet waren, die sich jedoch ineinander verlieben, heimlich heiraten und dann durch einen wirklich dummen Zufall und Missverständnisse für einander sterben.
Es ist die berühmteste Liebesgeschichte und das bekannteste Stück Shakespeares. Und diesen Klassiker wollte ich nun unbedingt auch endlich lesen!
Das Theaterstück besteht aus fünf Ackten a 3-5 Szenen.
Durch das Personenregister am Anfang des Stückes, auf das man während des Lesens immer mal wieder zurückgreift, kommt man mit den Namen nicht so leicht durcheinander, was ich wirklich praktisch finde. Die Namen der Figuren gefallen mir auch alle sehr gut, es sind alte, vornehme (italienische) Namen, wie Mercutio, Paris, Benvolio, Tybalt, Simson usw... Und die Charaktere sind auch abwechslungsreich und interessant, wie ihre Namen. Besonders gut gefallen hatte mir die ewig plaudernde Amme Julias, und Benvolio und Mercutio, die Freunde von Romeo.
Das ganze Stück hat sich sehr flüssig gelesen, ich habe nie die Lust daran verloren, musste mich nicht durchkämpfen und hatte auch keine Probleme mit der nicht ganz modernen Sprache, wie man es erwarten könnte. Es ist wirklich locker und heiter und teilweise ziemlich lustig und ironisch, was ich garnicht erwartet hätte, von Shakespeare. Doch sein Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, an einigen Stellen musste ich lachen und habe mir über soviel Witz in so einer traurigen Gegebenheit gewundert. Denn eigentlich handelt es sich ja um eine Tragödie, ein Trauerspiel.
Man darf nicht vergessen, dass die Liebe zwischen Romeo und Julia zum Scheitern verdammt ist, und innerhalb des Stückes, Einige mutig ihr Leben gelassen haben. Dies jedoch ebenfalls auf einer komischen Art und Weise, sieht eine dramatische Sterbeszene doch so aus: „Und so im Kusse sterb ich. ( Er stirbt.)“
Das Stück ist also sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Es ist sowohl traurig, tragisch, als auch romantisch, schön und witzig, heiter, ironisch, dramatisch, kritisch und spannend.
Eine geballte Ladung schicksalhafter Liebe und Hass, Auseinandersetzungen und Fechtkämpfe auf den Straßen Veronas.
Ich denke, das Stück ist von daher für jeden etwas. Für (relativ) jung und alt, für Frauen, jedoch auch für Männer, für Romantiker und Verschwörungstheroretiker.
Ich will bald noch mehr Stücke von Shakespeare lesen, und werde auch „Romeo und Julia“ sicher noch öfters zur Hand nehmen. Für mich ein rundum gelungenes Werk, dass seine Popularität voll verdient hat, und jedem, der es noch nicht gelesen hat, kann ich es wärmstens empfehlen! ♥
Mein Lieblingszitat:
„Julia: (….) Komm, milde, liebevolle Nacht! Komm, gib mir meinen Romeo! Und stirbt er einst, nimm ihn, zerteil in kleine Stücke ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, dass alle Welt sich in die Nacht verliebt und niemand mehr der eiteln Sonne huldigt. (...)“
Samstag, 27. August 2011
City of Bones - Rezension
Cassandra Clare- City of Bones
Taschenbuch, Arena-Verlag,
500 Seiten, 13, 95 €
Klappentext: Wilkommen in New York City- der coolsten Stadt der Welt- der Stadt, die niemals schläft. Denn hier sind die Kreaturen der Nacht unterwegs: Feen und Vampire, Engel und Dämonenn. Und sie sind auf der Jagd....
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jace´ Welt hineingezogen wird. Was Clary nicht ahnt: jace ist ein Dämonenjäger. Und als Clary mitten in New York City von den Kreaturen der Unterwelt angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten auf ihre Fragen finden. Denn sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen...
Meine Meinung: Das Buch haben ja schon ziemlich viele gelesen, und ich habe immer nur Gutes gehört. Immer schon wollte ich es lesen, aber nun erst bin ich ENDLICH dazu gekommen, es zu kaufen. Und ich bin sooo froh darüber! Meiner Meinung nach ist dieses eines der besten, unterhaltsamsten Urbanfantasybücher, die es momentan auf dem Markt so gibt! Cassandra Clares Schreibstil gefällt mir so unglaublich gut! Sie schafft es immer wieder, mich zu packen und festzuhalten und vorallem so zum Lachen zu bringen! Jace´ Humor ist der Beste! Jace ist sowieso ein absoluter Traumtyp für mich! ;) Vom Aussehen, und von seiner Art, seinem Sarkasmus und auch seiner gewissen Arrogantheit. Selten gibt es in Romanen Männer, die mir zusagen, aber Jace gefällt mir wirklich! -hach- XD
Ein paar meiner Lieblingsstellen:
Dann wandte sie sich Jace zu und musterte ihn eingehend. „Wo wir gerade von Tee sprechen, junger Mann- Lust auf eine Tasse?“….Jace gab nach. „Okay. Solange es kein Earl Grey ist.“ meinte er und rümpfte seine schlanke Nase. „Ich hasse Bergamotte.“Madame Dorothea lachte gackernd und verschwand wieder hinter dem Perlenvorhang, der sich durch ihre Berührung sanft bewegte. Clary sah Jace an und zog eine Augenbraue hoch. „Du hasst Bergamotte?“ Jace stand inzwischen vor dem Bücherregal und sah sich die Titel an. „Hast du damit ein Problem?“ „Ich glaube, du bist der einzige Junge in meinem Alter, der überhaupt weiß, was Bergamotte ist- ganz zu schweigen, dass man Earl-Grey-Tee damit aromatisiert.“„Tja“, meinte Jace gönnerhaft, „ich bin auch nicht wie andere Jungs in meinem Alter.“ …
„Ich habe dir doch deine Teeblätter gelesen, Schattenjäger. Hast du dich schon in die falsche Person verliebt?“„Unglücklicherweise, Hüterin der Zuflucht“, sagte Jace, „gilt meine einzige und wahre Liebe mir nur mir selbst.“Madam Dorothea brüllte vor Lachen. „Dann musst du dir zumindest keine Sorgen machen, zurückgewiesen zu werden, Jace Wayland.“„Nicht unbedingt. Ab und zu gebe ich mir selbst einen Korb, um das Ganze Interessanter zu machen.“
Jace wirkte sehr zufrieden mit sich. „Wie üblich bin ich wieder mal erstaunlich gut im Öffnen von Schlössern.“ sagte er.Clary spürte plötzlich, wie Wut in ihr aufstieg. „Wenn der selbstgefällige Teil des Abends vorüber ist, können wir dann vielleicht mal voranmachen und meinen besten Freund davor bewahren, dass man ihm das Blut aus den Adern saugt und er an Exsanguination stirbt?“„Exsanguination,“ meinte Jace beeindruckt. „Ein großes Wort.“„Und du bist ein großes...“„Ts, ts“, unterbrach er sie. „Keine Flüche in der Kirche.“
„Stopp.“ Clary hob abwehrend eine Hand. „Ich bin jetzt echt nicht in der Stimmung dafür.“„Das muss das erste Mal sein, dass ein Mädchen je so was zu mir gesagt hat.“ meinte Jace sinnend.
Seht ihr, was für ein …. er ist?! :D
Ich bin auf jeden Fall richtig begeistert von diesem Buch und muss so schnell wie möglich, die nächsten Bände lesen!! 500 Seiten- und es war viel zu schnell vorbei!
Ich kann das Buch wirklich, wirklich empfehlen!
Es ist spannend, humorvoll, romantisch, und Jace! :D
Ich liebe das Buch! - Und hoffe, dass Teil 2 und 3 genauso gut werden!
Dienstag, 2. August 2011
Mara und der Feuerbringer 01- Rezension
Mara und der Feuerbringer 1- Tommy Krappweis
Schneiderbuchverlag, 12,95 €, 306 Seiten + Anhang zur germanischen Mythologie
Klappentext: Die 14.-jährige Mara wäre am liebsten ein ganz normales Mädchen. Ohne diese Tagträume, über die sich ihre Schulkameraden immer wieder lustig machen! Do da passiert etwas Unglaubliches: Mara erfährt, dass ausgerechnet sie die letzte Spákona ist, eine Seherin. Nur mit Hilfe ihrer ganz besonderen Gabe kann sie verhindern, dass sich der Halbgott und Dämon Loki von seinen Fesseln befreit und zu einer Gefahr wird. Maras Welt gerät aus den Fugen: Wird sie es schaffen, sich dieser großen Aufgabe zu stellen?
Inhalt: Mara hat es nicht leicht, mit ihren geschiedenen Eltern und einer Mutter, mit der sie zu Seminaren wie einer „Baumaudienz“ mitnimmt, obwohl Mara doch überhaupt nicht an so einen übersinnlichen Quatsch glaubt. Deshalb denkt sie auch erst, sie wäre total verrückt, als ein Zweig anfängt mit ihr zu reden und ihr den Auftrag gibt, die Welt zu retten, bevor er in einem Wasserglas auf ihrem Schreibtisch stirbt. Was soll sie davon glauben? Was soll sie nun tun? Wer ist Loki, dieser Halbgott? Und was zum Teufel bedeuten diese Visionen, die sie hat? Mit einem Münchener Professor für germanische Mythologie begibt sie sich auf die Reise nach den Antworten- und die sind ganz Erstaunliche...
Meinung: Mir hat das Buch super gut gefallen! Tommy Krappweis hat einen irren Humor, schreibt spannend aber zugleich locker und ungezwungen, und lässt den Handlungen genügend Zeit um sich zu entwickeln, es bleibt fast bis zum Ende spannend. Die Charaktere finde ich total witzig und sympathisch! Außerdem ist es auch sehr interessant, man lernt viel über die germanische Mythologie, wird aber nicht mit Infos überladen. Tommy Krappweis hat wirklich gute Recherche geleistet. Und die germanische Mythologie ist ja nun wirklich nicht unbedingt ein Thema, worüber es viele Jugendbücher gibt. Es war auf jeden Fall eine schöne Abwechslung und das Thema wurde super umgesetzt. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen weggelesen, hätte aber noch stundenlang weiter lesen können. Ich freue mich auf jeden Fall auf die folgende Bücher, die ich sicher sehr bald lesen muss und bin froh, dass es eine Trilogie wird.
Tommy Krappweis hat sich in mein Herzen und in eine Topposition der Liste meiner Lieblingsautoren geschrieben und ist von dort, denke ich, nicht schnell wieder weg zu kriegen.
Ich kann das Buch auf jeden Fall Jedem empfehlen, der auf humorvolle, interessante Fantasy-Jugendliteratur steht, ob jung oder alt.
Fazit: Mara und der Feuerbringer ist ein tolles Buch! :)
Samstag, 9. Juli 2011
Silberlicht- Rezension
Silberlicht- Laura Whitcomb
pan-verlag, 311 Seiten
Inhalt:
Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer „Bewahrer“, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und... er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt...
Meine Meinung:
Die Idee an sich, fand ich ganz gut, weshalb ich mir dieses Buch auch gekauft hatte. Nun ja... vielleicht war auch das Cover der Kaufgrund! :D
Die Umsetzung des Buches gefällt mir allerdings nicht so gut, wie die Aufmachung. Der Schreibstil von Laura Whitcomb hat mich persönlich nicht überzeugt und ich finde das Buch nicht wirklich spannend oder poetisch oder etwas in der Richtung.
Das Buch ist aus der Erzählpersektive von Helen geschrieben. Ich finde ihren Charakter allerdings etwas merkwürdig und egoistisch, wie sie am Ende mit dem Körper des Mädchens, in den sie geschlüpft ist, umgeht und sich nicht darum kümmert, dass ihr Verhalten Auswirkungen auf das spätere Leben von diesem Mädchen und deren Eltern hat. Sie versucht nicht, die Familie zusammen zu halten, sondern denkt immer nur daran, wie sie die Situation für sich selbst nutzen kann.
Dieses Verhalten nervt mich wirklich.
Das Ende ist als einziger Teil kurz emotional aber auch etwas merkwürdig und aus meiner Position nicht richtig verständlich. Sollte mit diesem Buch eine Nachricht vermittelt werden- bei mir ist sie leider nicht angekommen.
Fazit: Mir hat dieses Buch nicht besonders gefallen, ein mittelmäßiger Roman, den ich nicht unbedingt weiterempfehlen würde. Ich vergebe 3 von 5 Sternen
Freitag, 1. Juli 2011
Titanic
HeyIch wollte nur kurz berichten, dass ich heute endlich einen Film gesehen habe, den ich schon IMMER mal gucken wollte. Den scheinbar schon die ganze Welt geschaut hatte, nur ich nicht...
Es geht um James Camerons TITANIC von 1997 mit Kate Winslet und Leonardo Di Caprio.
Und ich muss sagen, die 3 (!!!) Stunden haben sich echt gelohnt! Ich liebe diesen Film!
So romantisch, herzergreifend, und am Ende so tragisch, traurig, fesselnd, nervenaufreibend und tränen-in-die-augen-schießen-lassend.... Ich hab während der letzten Stunde meiner Freundin die Hand zerquetscht und sie die ganze Zeit nicht loslassen können- bis zum bitteren Ende...
Ich habe den ganzen Tag nun schon einen Ohrwurm von "My heard will go on." :)
-Was mich langsam jedoch nervt.
Kate Winslet und Leonardo Di Caprio geben echt ein süßes Paar ab, und spielen echt gut! Und in seinen jungen Jahren, sieht Di Caprio da auch noch ganz gut aus! ;)
Ein Fan von Kate Winslet bin ich sowieso!
Wenn jemand von euch den Film, wie ich, auch noch nie gesehen hat, dann sollte er es uuuunbedingt auch tun!
Allerdings ist es nichts für ein zartes Gemüt...
Also bei mir steht der Film jetzt jedenfalls auf der Lieblingsfilmliste!
Mit dieser Empfehlung- eure Luna!
Montag, 20. Juni 2011
Zusammen ist man weniger allein- Rezension
Anna Gavalda- Zusammen ist man weniger allein
Fischer-Verlag, 550 Seiten, 9,90€
Rückentext: Philibert ist zwar ein historisches Genie, doch wenn er mit Menschen spricht, gerät er ins Stottern. Camille, magersüchtig und künstlerisch begabt, arbeitet in einer Putzkolonne, und Franck schuftet als Koch in einem Feinschmeckerlokal. Er liebt Frauen, Motorräder und seine Großmutter Paulette, die keine Lust auf Altersheim hat. Vier grundverschiedene Menschen in einer verrückten Pariser Wohngemeinschaft, die sich lieben, streiten und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen.
Meine Meinung:
Wow. Eines der herzlichsten, echtesten, wärmsten, einfallsreichsten und charmantesten Romane, die ich je gelesen habe.Der Schreibstil ist bezaubernd, mal etwas ganz anderes. Die Geschichte ist toll erzählt und ich habe mich oft herzhaft amüsiert. Ich bekam beim Lesen immer gute Laune und war glücklich, in die Geschichte einzutauchen. 550 Seiten sind nicht wenig, und doch erscheint es einem viel zu kurz. Die Figuren in dem Roman haben einzigartige, witzige Charaktere, und sie können einem einfach nur sympatisch sein. Wie sie mit einander umgehen, finde ich fantastisch, die Gespräche herrlich erfrischend und liebevoll. Paulette, Franck, Camille und Philou werden mir nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Die Geschichte spielt in Paris, was für mich auch ein großer Pluspunkt ist, da ich Romane (und Filme), die in Frankreich, besonders in Paris, spielen fantastisch finde!
Wenn man nun gute Szenen aus dem Buch heraussuchen möchte, dann ist man maßlos überfordert, da es viel zu viele tolle Stellen gibt. Das Buch besteht nur so aus ihnen. Trotzdem habe ich eine gefunden, bei der ich mich totgelacht habe, und die ich euch natürlich nicht vorenthalten will.
Ich hoffe, ihr versteht sie:
Camille: „Unglaublich, diese Geschichte. Und wie haben sie das Internat überstanden?“Philibert: „Dank Gaffiot.“„Wer ist das?“„Das ist niemand, das ist ein sehr voluminöses Lateinwörterbuch, das in meinem Schulranzen steckte, der mir als Schleuder diente. Ich habe meine Tasche am Riemen gepackt, damit Schwung geholt und …. Tätätätätä! Den Fein zur Strecke gebracht!“
Also abschließend kann ich nur sagen: Es sollte auf jeden Fall viel mehr solcher Bücher geben.
Anmerkung: Es gibt dazu übrigens auch einen gleichnamigen Film, mit Audrey Tautou, der auch sehr zu empfehlen ist!
Zum Schluss lassen wir noch einmal Anna Gavalda sprechen:
Hundert Meter weiter war sie von neuem durchgefroren, an der Mautstelle war sie tiefgekühlt und bei der Einfahrt in den Bauernhof war sie nicht einmal mehr in der Lage, die Arme hochzunehmen.Er half ihr beim Absteigen und stützte sie zur Tür.„Da bist du ja. Was hast du uns denn da mitgebracht?“„Ein Fischstäbchen.“„Kommt rein, immer ein mit euch! Jeannine! Hier ist der Franck mit seiner Freundin!“„O je, die Kleine!“ jammerte eine gute Frau „was hast du denn mit ihr gemacht? Seht euch das an. Ganz blau, das Kind. Aus dem Weg alle miteinander! Jean-Pierre! Stell schon mal einen Stuhl an den Kamin!“Franck kniete sich vor sie hin: „He, du musst deinen Mantel ausziehen.“Sie reagierte nicht.„Warte, ich helf dir. Komm, streck mir die Füße hin.“Er zog ihr die Schuhe aus und ihre drei Paar Socken.„So ist´s gut. Komm schon. Und jetzt oben.“Sie war so verkrampft, dass er seine Mühe hatte, ihre Arme aus den Ärmeln zu schälen. „So, wir machen das schon, du kleiner Eisklumpen.“„Gute Güte! So gebt ihr doch was Warmen!“ hörte sie die Versammlung rufen.Sie war die große Attraktion.Oder: Wie man eine Pariserin auftaut, ohne dass sie dabei kaputtgeht.
Sonntag, 12. Juni 2011
Faunblut- Rezension
cbt-Verlag, 478 Seiten
Klappentext:
Eine Metropole am Rande der Zeit, eine Herrschaft im Zeichen der Gewalt und eine Liebe wider jeder Vernunft.
Als Jade, das Mädchen mit den fluss-grünen Augen, den schönen und fremdartigen Faun kennenlernen, steht ihre Welt bereits kurz vor dem Untergang. Aufständische erheben sich gegen die Herrscherin der Stadt, und die sagenumwobenen Echos kehren zurück, um ihr Recht einzufordern. Jade weiß, auch sie wird für ihre Freiheit kämpfen, doch Faun steht auf der Seite der Gegner....
Erster Satz: Auf den ersten Blick sahen sie erschreckend menschlich aus.
Meinung: Dies war mein erster Roman von Nina Blazon, ich wollte sie einfach mal ausprobieren. Und wie man so schön auf Französisch sagt: Je ne regrette rien- Ich bereue nichts. (Jaja, die Luna kann auch Französisch!^^) Der Schreibstil von Nina Blazon gefällt mir sehr gut. Das Buch ist spannend aufgebaut, es sind immer wieder „Überaschungsmomente“ eingebaut, aber die Romantik kommt auch nicht zu kurz.
Positiv aufgefallen sind mir zudem die Namen der Charaktere. Sie sind zwar eigentlich nicht so wichtig, aber wenn sie mir gefallen, will ich das auch kurz erwähnen. Sehr schön finde ich zum Beispiel: Jade, Lilinn, Tam oder Ben. Ich muss gestehen, dass ich anfangs dachte, dass Faun, nicht der Name ist, sondern dass er ein Fantasywesen, ein Faun ist. Wie in Narnia, wisst ihr? :) Dies ist aber nicht so. Faun heißt Faun, IST aber kein Faun! Nur zum Verständniss!^^ Jade verliebt sich also nicht in einen halben Ziegenbock...
Auch das hübsche Cover muss ich mal kurz erwähnen!- Guckt euch dieses Cover an! :)
Alles in Allem ein gelungener Jugen- Fantasy-Roman, den ich gerne gelesen habe, und den ich Fantasyfans empfehlen kann!
Montag, 9. Mai 2011
Tote Mädchen lügen nicht- Rezension
Tote Mädchen lügen nicht- Jay Asher
cbt- Verlag, 282 Seiten, 9,99 €
Klappentext: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin, Hannah, für die er heimlich schwärmte, Hanah, die sich vor zwei Wochen umbebracht hat.
Mit Hannahs Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran Anteil haben.
Clay ist einer davon.
Innen in der Klappe steht noch: Ein Roman, der niemanden loslässt und jeden angeht.
Und das sehe ich auch so. Es ist natürlich ein ernster Roman, mit einem schwierigen Thema, das jedem unter die Haut geht. Es macht einen sehr nachdenklich, ja bedrückt. Ich musste noch länger über dieses Buch nachdenken.
Es ist allerdings auf der anderen Seite auch wieder interessant. Jay Asher hat sich diese Geschichte (soweit ich weiß) ja nur ausgedacht, und dann ist es natürlich schwer, darüber zu schreiben, Allerdings finde ich es, dass es sehr überzeugend, real und anziehend geschrieben ist und man mit der Geschichte mit fiebert und von ihr gepackt wird. Wenn ich einmal damit anfing, zu lesen, konnte ich mich nur schwer losreißen.
Die Geschichte besteht sozusagen aus zwei Sichten. Kursiv ist gedruckt, was Hannah auf ihren Kassetten sagt, also was Clay hört, normal gedruckt ist, was Clay macht und denkt.
Das hat mich jedoch etwas gestört und mich aus Hannahs Erzählungen heraus gerissen.
Mir wäre es lieber, wenn es immer in größeren Teilen erst Hannah erzählt, und man danach dann erfährt, was Clay tut und denkt.
Wenn es bei Hannah gerade spannend wird, stört es einfach sehr, wenn dann unterbrochen wird von Sätzen wie: „ Ich schob meinen Kaffeebecher über den Tisch.“ oder „Ich schiebe mich auf den Sitz am Gang und stehe während der Fahrt auf.“
Alles in einem, finde ich das Buch gelungen. Es ist packend und regt einem zum Nachdenken an.
Man fängt an, selber über sein Leben nach zu denken, überlegt, wie man sich selber in bestimmten Situationen verhalten hätte. Man wird einem erst richtig bewusst, was man mit kleinen, scheinbar unbedeutenden Worten oder Tätigkeiten auslösen kann. Und dass man immer aufpassen sollte, was man tut und man auf die Leute in seiner Umgebung achten und ihnen zuhören sollte.
Denn sonst ist es vielleicht zu spät, um etwas zu unternehmen. Man darf nicht wegschauen.
Wie in diesem Buch.
Lest es. Aber nehmt euch etwas Zeit dafür. Ihr werdet es eh, allzu schnell durch haben.
Man kann die Zukunft nicht stoppen,man kann die Zeit nicht zurückspulen- doch wer auf Play drückt,
Samstag, 7. Mai 2011
Der Schatten des Windes - Rezension
Der Schatten des Windes- Carlos Ruiz Zafón
Suhrkamp- Verlag, 563 Seiten, 9,99 €
Klappentext: Als der junge Daniel den geheimnisvollen „Friedhof der vergessenen Bücher“ betritt, ahnt er nicht, dass sein Leben eine dramatische Wendung nehmen wird. Der Schatten des Windes, das Buch, das er für sich auswählen darf, wird ihn nicht mehr loslassen. Immer mehr taucht Daniel in die faszinierende Handlung des Romans ein, und auch sein eigenes Leben scheint sich den Grenzen dieser Geschichte zu unterwerfen...
Ich mag immer Geschichten, in denen es auch um Bücher geht. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Buch nicht so toll fand, wie viele andere. Ich kann mich eh nie so wirklich für geschichtliche Romane begeistern. Mit über 560 Seiten ist es ja ein ziemlich dicker Schinken und dementsprechend habe ich auch meine Zeit dafür gebraucht. Teilweise finde ich die Handlung etwas langweilig, es passiert nicht wirklich etwas. Spannend nenne ich etwas anderes.
Es ist anfangs ein süßer, ansprechender, leichter Roman für gemütliche Teestunden, doch dann wurde es mir zu langweilig. Oft erzählt eine Person, von früher, der wurde dann wieder etwas erzählt und dann wiederum der Person, die das erzählt hat... Versteht ihr? :)
Es ging also immer mehr in komplizierte Erzählungen verschiedener Personen. Da verließ mir dann einfach der Mut. Nur ganz am Schluss wird es wieder spannend und romantisch und auch ergreifend. Doch das ist mir insgesamt zu wenig.
Die Personen gefallen mir allerdings ganz gut. Am besten finde ich Fermín Romero de Torres.
Er ist witzig, klug, liebenswürdig und gibt immer seinen Senf dazu. Über ihn konnte ich mich echt amüsieren.
Auch die anderen Personen kommen nicht zu kurz. Sie haben jeder einen eigenen, ansprechenden (oder auch nicht...) Charakter und die Frauen kommen auch nicht zu kurz.
Mir hat der Schauplatz, Barcelona, gut gefallen, es wird schön und bildhaft beschrieben.
Kurz: Das Buch bekommt naja... vielleicht 4 von 5 Sternchen.
„Heute Mittag, vor einer Stunde oder anderthalb,ist eine klasse Senorita in de Laden gekommen.… Ich könnte Ihnen sogar ihren Geruch beschreiben.Nach Lavendel, aber süßer.Wie ein frisch gebackenes Milchbrötchen.“„Hat das Milchbrötchen etwa gesagt, es ein meine Freundin?“
Dienstag, 5. April 2011
Flügel aus Glas- Rezension
Beth Goobie- Flügel aus Glas
Carlsen-Verlag, 6,95 Euro, 223 Seiten
Inhalt: Es geht um Adrien, die ein Gehirnaneurysma überlebt hat, und jeden Moment sterben könnte. Sie fährt im Sommer in das Camp ihrer Tante, damit ihre Eltern sich keine Sorgen machen. Dort lernt sie Paul kennen, die beiden verlieben sich, aber sie wollen nicht zuweit gehen, denn auch Paul hat besondere Albträume... Adrien sieht seit sie fast gestorben war Geister, unteranderen fünf Mädchen, die auf dem See beim Camp schweben. Sie will herausfinden, was mit ihnen passiert war und muss dabei noch gegen die fiesen, älteren Campbewohner ankämpfen.
So viel mal kurz zum Inhalt.
Meine Meinung: Erst hatte ich einige Probleme mit dem Buch. Adrien kam mir ziemlich komisch, zickig, nervig, anstrengend und deprimiert vor. Und nicht so, wie ein 15 jähriges Mädchen normalerweise ist. Doch das Buch wird zur Mitte besser. Es ist allerdings nicht wirklich spannend, die Figuren sind jetzt auch nicht so großartig. Es ist eher ein nebenbei-lese-Buch, hat ja auch nicht so viele Seiten. Es hat irgendwie auch einen philosophischen Beigeschmack, es geht häufiger um die Fragen nach Leben und Tod, dem Überleben, und auch Liebe und Freundschaft. Mhm, also so lala.
Ich fand es alles in einem eigentlich ganz gut. Man sollte nur nicht zuviel davon erwarten.
Aber das Cover und den Titel finde ich hübsch...
So, jetzt werde ich Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón lesen.
Das soll doch sehr gut sein, oder? Aber es ist mit 550 Seiten natürlich etwas dicker, und ich werde wohl länger dafür brauchen...
Liebste Grüße eure Luna
PS: Hat überhaupt jemand anderes von den Buch schon mal gehört? :)
Carlsen-Verlag, 6,95 Euro, 223 Seiten
Alle Tagträumer sind zwei Jahre alt, während sie in Gedanken sind
Inhalt: Es geht um Adrien, die ein Gehirnaneurysma überlebt hat, und jeden Moment sterben könnte. Sie fährt im Sommer in das Camp ihrer Tante, damit ihre Eltern sich keine Sorgen machen. Dort lernt sie Paul kennen, die beiden verlieben sich, aber sie wollen nicht zuweit gehen, denn auch Paul hat besondere Albträume... Adrien sieht seit sie fast gestorben war Geister, unteranderen fünf Mädchen, die auf dem See beim Camp schweben. Sie will herausfinden, was mit ihnen passiert war und muss dabei noch gegen die fiesen, älteren Campbewohner ankämpfen.
So viel mal kurz zum Inhalt.
Meine Meinung: Erst hatte ich einige Probleme mit dem Buch. Adrien kam mir ziemlich komisch, zickig, nervig, anstrengend und deprimiert vor. Und nicht so, wie ein 15 jähriges Mädchen normalerweise ist. Doch das Buch wird zur Mitte besser. Es ist allerdings nicht wirklich spannend, die Figuren sind jetzt auch nicht so großartig. Es ist eher ein nebenbei-lese-Buch, hat ja auch nicht so viele Seiten. Es hat irgendwie auch einen philosophischen Beigeschmack, es geht häufiger um die Fragen nach Leben und Tod, dem Überleben, und auch Liebe und Freundschaft. Mhm, also so lala.
Ich fand es alles in einem eigentlich ganz gut. Man sollte nur nicht zuviel davon erwarten.
Aber das Cover und den Titel finde ich hübsch...
So, jetzt werde ich Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón lesen.
Das soll doch sehr gut sein, oder? Aber es ist mit 550 Seiten natürlich etwas dicker, und ich werde wohl länger dafür brauchen...
Liebste Grüße eure Luna
PS: Hat überhaupt jemand anderes von den Buch schon mal gehört? :)
Samstag, 26. März 2011
Der Joker - Rezension
Huhu
Ich habe eben gerade mein Buch durchgelesen und mache schnell mal eine Rezi dazu. Es handelt sich um:
Der Joker von Markus Zusak
cbt Verlag/ 444 Seiten/ 8,95 Euro
Kurzinhalt: Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Dasein ändert sich schlagartig, als er eines Tages einen Banküberfall verhindert und ein Ass im Briefkasten findet- die erste von vier Spielkarten, die seinem Leben eine höchst denkwürdige Wendung geben.
Du hast dir zu viel Soße genommen, denke ich, und mir nichts übrig gelassen. Schönen Dank auch. Ruhig isst er seinen letzten Bissen, schluckt ihn halb hinunter und sagt dabei: "Oh hör auf zu heulen, Ed! Wir tun alle nur unsere Pflicht. Wir alle leiden. Wir alle müssen Rückschläge ertragen, zum Wohle der Menschheit." Sein Kumpel ist beeindruckt, genau wie er selbst. Sie nicken einander bekräftigend zu. "Sehr schön," sagt der andere zu ihm "Das musst du dir merken." "Ja- wie war das noch gleich? Zum Wohle der..." Er denkt angestrengt nach, kommt aber nicht drauf. "Menschheit" sage ich leise, sodass er mich nicht versteht. "Wie bitte, Ed?" "Menschheit" "Natürlich! Kann ich mir einen Stift von dir leihen, Ed?" "Nein!" "Warum nicht?" "Das ist hier kein Schreibwarenladen, darum"
Der Türsteher kommt herein und wirkt ungemein schuldbewusst. Es ist wohl nicht der beste Moment für ´nen Kaffee? ,fragt er. Diese Dreistigkeit! Ich funkele ihn an und er macht auf dem Absatz kehrt. Er weiß, wann er bei mir auf der schwarzen Liste steht.
Meine Meinung: Mein zweites Buch von Markus Zusak. Wie auch Die Bücherdiebin mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Und ebenfalls ein Volltreffen. Es ist ganz anders als Die Bücherdiebin. Es ist aus dem Leben gegriffen, modern und mit einem fantastischen Humor versehen. Doch es regt auch wieder sehr zum Nachdenken an, wenn es auch nicht traurig ist. Markus Zusak Schreibstil gefällt mir immer noch sher, sehr gut. Das Buch ist sehr ansprechend und witzig geschrieben, es ist zwar nicht unbedingt spannend, aber man hat trotzdem immer Lust, weiter zu lesen. Mit dem Buch wird auch eine Botschaft vermittelt, die jeden betreffen kann. Mir gefällt es sehr gut und ich kann es empfehlen!Eine Stechmücke singt in meinem Ohr und ich bin fast dankbar für die Gesellschaft. Ich habe sogar Lust, mitzusingen.
Mein Herz applaudiert in meinen Ohren, zunächst wie eine tobende Menge, dann langsamer, bis nur noch ein einzelndes Hänepaar klatscht, mit unverholenem Sarkasmus. Klatsch. Klatsch. Klatsch.
Freitag, 11. März 2011
Die Beschenkte - Rezension
Die Beschenkte- Kristin CashoreCarlsen Verlag, 490 Seiten, 19,90 Euro
Inhalt: Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens.
Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.
Als ich mit dem Buch angefangen habe, dachte ich erst, dass es überhaupt nichts für mich ist und hab es erst mal beiseite gelegt. Ich bin nicht wirklich reingekommen und dachte: Mann, diese Katsa ist irgendwie grausam, und scheinbar geht die ganze Zeit nur ums Töten und die Charaktere sind ja auch ... naja...Hoffentlicht bleibt das nicht so- nicht so mein Fall!
Aber im Laufe der 490 Seiten ändert sich das, sowohl Katsas Charakter, als auch, dass es etwas romantischer und spannender wird.
Am Ende fand ich das Buch eigentlich ziemlich gut, und ich denke, ich muss den nächsten Band (Die Flammende) auch lesen.
Der Schreibstil gefällt mir auch ganz gut.
Der Charakter Katsa gefällt mir am Ende auch noch nicht sooo gut, aber zum Beispiel Bo finde ich klasse und er ist mir ans Herz gewachsen.
Am Ende wird es dann sogar noch etwas traurig...
Also: Es ist von allem etwas drin und eignet sich gut für regnerische Wintertage. Wenn es auch kein Buch zum mal-eben-weglesen ist.
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